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Also erstmal, es ist eine sehr kurze Slash und meine erste, die ich geschrieben habe. Es geht um Aki und Lauri, das Gedicht heißt "Willkommen und Abschied" und ist von Goethe. Okay, viel Spaß beim Lesen!

 

Gebrochenes Vertrauen

Würde dir am liebsten folgen, doch ich weiß nicht, wo du hingegangen bist. Würde mich so gern entschuldigen, doch ich hätte es nicht verdient, dass du mir verzeihst. Ich weiß, wie sehr ich dir weh getan habe und dass dieser Schmerz noch ewig, wenn nicht sogar für immer in dir bleibt.

Sehe mich in der Wohnung um, alles erinnert mich an dich und unsere glückliche Zeit. Doch warum kann ich dich plötzlich nicht mehr lieben? Fühle mich so herzlos.

Ich liebte es, deinem Herzschlag zu lauschen, wenn du dich an mich rangekuschelt hast. Doch als ich ihrem Herzschlag lauschte, wusste ich, dass ich etwas falsch gemacht habe. Doch da war es zu spät. Da hatte ich mich schon mit ihr geliebt und mich in sie verliebt.

Wollte dich nicht anlügen, deshalb gestand ich dir eben alles, jetzt bist du fortgelaufen. Bist tief verletzt, denn ich habe alles kaputt gemacht und mache es immer mehr. Ich kann dich nicht mehr lieben, weil ich sie liebe. Und es ist nicht, weil du ein Mann bist, so wie ich. Nein, darum geht es nicht. Ich kann es einfach nicht mehr, ich habe es aufgegeben.

Ich beschließe, spazieren zu gehen. Es ist dunkel, aber das ist jetzt genau richtig.

 

 

Es schlug mein Herz, geschwind zu Pferde!

Es war getan fast eh gedacht;

Der Abend wiegte schon die Erde,

Und an den Bergen hing die Nacht:

Schon stand im Nebelkleid die Eiche,

Ein aufgetürmter Riese, da,

Wo Finsternis aus dem Gesträuche

Mit hundert schwarzen Augen sah.

 

 

Ohne ein Ziel vor Augen laufe ich durch die Nacht. In mir kommen all die Erinnerungen hoch. Wie wir uns ineinander verliebten. Mitten auf einer Tour haben wir uns einfach geküsst, du machtest mich wahnsinnig.

„Ich liebe dich!“ flüstertest du mir immer wieder zu, als wir miteinander schliefen. Ich liebte dich doch genauso. Es war schön, dass wir uns schon immer ein Hotelzimmer teilten, so fiel unsere Beziehung nicht so auf. Jedenfalls konnten wir uns Abends im Hotelbett unserer Leidenschaft hingeben und das tat so gut. Doch in der Öffentlichkeit durften wir uns nichts anmerken lassen, was uns beiden schwer fiel. Pauli und Eero sahen uns immer wieder wissend an, doch wir sagten nie etwas.

Wie wird es aber jetzt weiter gehen? In einem halben Jahr gehen wir wieder ins Studio und nehmen neue Songs auf. Und dann wirst du wieder sagen, wie du alles am liebsten hättest und das würde ich nicht ertragen. Was soll ich bloß tun? Euch sitzen lassen?

 

 

Der Mond von einem Wolkenhügel

Sah kläglich aus dem Duft hervor,

Die Winde schwangen leise Flügel,

Umsausten schauerlich mein Ohr;

Die nacht schuf tausend ungeheuer,

Doch frisch und fröhlich war mein Mut:

In meinen Adern welches Feuer!

In meinem Herzen welche Glut!

 

 

Nein, ich kann die Band nicht wegen einer Affäre mit dir aufgeben. Die Zeit mit dir war wunderschön, doch ich muss sie wohl vergessen müssen. Das musst du auch. Doch mir wird es auf jeden Fall leichter fallen als dir, denn ich habe eine Freundin, die mich unterstützt. Doch du bist allein. Kann daran nichts ändern, möchte dir nichts vormachen. Dich nicht noch mehr kaputt machen und verletzen, wie ich es schon genug tue. Möchte nur noch Freundschaft mit dir.

 

 

Dich sah ich, und die milde Freude

Floss von dem süßen Blick auf mich;

Ganz war mein Herz an deiner Seite

Und jeder Atemzug für dich.

Ein rosenfarbnes Frühlingswetter

Umgab das liebliche Gesicht,

Und Zärtlichkeit für mich-ihr Götter!

Ich hofft es, ich verdient es nicht!

 

 

Mein Weg führt mich zum Meer. Und als würdest du mich magisch anziehen, bist auch du hier an diesem wunderschönen Ort. Doch ich fühle mich nicht mehr zu dir hingezogen. Das hier ist Schicksal, Wege des Schicksals haben mich zu dir gebracht, damit ich dir alles sagen kann.

Langsam gehe ich auf dich zu. Du bemerkst mich nicht, beobachtest das Spiegelbild des Mondes im Wasser. Es ist Vollmond und deshalb auch nicht ganz so dunkel.

Ich fange an zu zittern, bin plötzlich so aufgeregt. Oder ist es doch der kühle Wind, der weht?

Ich kann dir nicht mehr in die Augen sehen. Nie wieder. Als du dich umdrehst, stehe ich hinter dir, doch jetzt stehe ich dir gegenüber. Mein Blick wendet sich von dir ab und ich gehe einen Schritt zurück. Ich sehe, dass du geweint hast, oder es tust.

„Aki?“ Deine Stimme ist leise. Bitte sage nie wieder mit so einer traurigen Stimme meinen Namen. Ich kann es nicht ertragen. Warum lächelst du mich mit einem verweinten Gesicht an?

Bevor ich irgendwas sagen kann, kommst du mir näher und hauchst mir einen Kuss auf meine Lippen. Voller Zärtlichkeit, doch ich will das nicht. Ich dränge dich von mir und blicke zum Meer.

„Lauri, ich liebe dich nicht mehr!“ sage ich leise. Und ich bin den Tränen verdammt nahe. Auch mir tut es weh, dass ich so etwas zu dir sage, aber es ist die bittere Wahrheit.

„Warum tust du mir so weh? Ich dachte, wir könnten gegen unsere Probleme ankämpfen, stattdessen wir einfach aufgeben!“ Deine Stimme klingt hoffnungslos und traurig. So, dass mir eine Träne entweicht.

„Mir fällt es nicht gerade leicht, aber ich liebe nur sie, doch du wirst in meinem Herzen bleiben!“ Ich lege dir meine Hand auf der Schulter, auch du wendest dich mit deinem Blick zum Meer. Als ich dich sonst berührt habe, war dort immer so ein kleines loderndes Flämmchen in mir und Gefühle, die unbeschreibbar sind, doch das ist alles wie ausgelöscht.

 

 

Doch ach, schon mit der Morgensonne

Verengt der Abschied mein Herz:

In deinen Küssen welche Wonne!

In deinen Augen welcher Schmerz!

Ich ging, du standst und sahst zur Erden,

Und sahst mir nach mit nassem Blick:

Und doch, welch Glück, geliebt zu werden!

Und lieben, Götter, welch ein Glück!

 

 

„Wie wird es weiter gehen? In einem halben Jahr...“ Ich unterbreche dich.

„Wir werden uns einfach nicht mehr bis dahin sehen. Ich gehe mit ihr nach Espoo, dann wird es leichter, für uns beide!“ Meine Hand hast du von deiner Schulter genommen. Wieder stehen wir uns jetzt gegenüber.

„Das ertrage ich nicht.“ Dein Blick senkt sich zu Boden. Er ist traurig und die Tränen deiner Augen fallen in den Sand.

„Bitte noch einen Kuss, zum Abschied von dir und unserer Liebe!“ Ich nicke, weiß nicht, was du dir damit versprichst. Doch ich lasse es zu und vielleicht brauchst du es.

„Ich werde dich immer lieben!“ schluchzt du, nachdem wir uns voneinander gelöst haben.

Langsam gehe ich ein paar Schritte rückwärts. Beobachte dich. Diese Stimmung ist so drückend, du machst mich so traurig. Dein Blick wendet sich von mir ab. Ich drehe mich um und gehe langsam weiter. Spüre deinen Blick.

Es ist Glück für mich, so sehr geliebt zu werden von dir. Doch erniedrigend für dich, dass ich es nie wieder erwidern werde, denn ich liebe nur sie und dich nicht mehr!

 

 

ENDE




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