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Dies ist eine sehr sehr kurze Geschichte. Mich hat ein Songtext inspiriert, der von einer meiner Lieblingsbands stammt. Der Text hat mich nicht mehr los gelassen. Also hab ich es schnell aufgeschrieben und abgetippt und jetzt ist der Kopf mehr frei.

Engel auf Raubzug

Ich kann es nicht fassen. Deine Worte wiederholen sich immer wieder in meinem Kopf, immer lauter, mit jedem Mal. Wer hat dir eingeredet, dass es zwischen uns nicht mehr funktioniert? Wer hat dir gesagt dass wir keine Zukunft haben werden?

"Bitte gehe jetzt!" Das war deine Antwort auf meine Fragen. Tausend Fragen und nur diese eine Antwort. Ich bin verletzt, ich bin enttäuscht. So viele Gefühle die mir die Luft zum Atmen nehmen, die mir die Kehle abschnüren.

Ich sitze im Auto und bin auf dem Weg in meine Wohnung. Doch dort möchte ich nicht hin. Und doch lenkt es mich genau dort hin, dort hin, wo all die Erinnerungen an dich auf mich lauern. Dieser Flecken, auf den ich ziele, tut doch gerade am meisten weh. Warum also tue ich das? Warum tun wir Dinge, die wir nicht tun wollen?

Du meintest auch, du willst es nicht. Warum dann? Warum soll ich aus deinem Leben verschwinden, wenn du mir noch gestern gesagt hast dass du mich liebst?

Mir war klar dass wir so nicht weitermachen können. Wir wussten beide dass wir es stoppen oder runterfahren sollten, dieses Level auf dem wir uns bewegten. Doch von einer Trennung war nicht die Rede.

Und jetzt schlagen unsere Köpfe gegen die Wand.

Ich fahre ohne Scheinwerfer, wie ein Verrückter, viel zu schnell, doch ich möchte den Kopf frei bekommen. Bilde mir ein, dass die immer weiter steigende Geschwindigkeit mir die Gedanken aus dem Gehirn bläst. Und doch fahre ich dort hin, wo ich weiß, dass ich dort nicht sein sollte.

Ich habe mich verändert in der Zeit, als wir zusammen waren, es waren zwei Jahre und drei Monate. Und es ist so als hättest du mir irgend ein Gift gespritzt während ich schlief oder nicht hinsah. Alle Menschen um mich herrum haben diese Veränderungen bemerkt, nur ich selber nicht. Nur ich kann nicht schlecht über dich denken, noch nicht. Dafür ist es viel zu neu, diese Situation mit der ich jetzt klarkommen muss. Du scheinst es ja schon halb verarbeitet zu haben, so kalt und abweisend du zu mir warst. Wir haben uns eben seit zwei Wochen wieder das erste Mal gesehen. Du wusstest von Anfang an auf was du dich einlässt. Welchen Job ich habe und dass es unmöglich ist dass wir uns jeden Tag sehen. Doch wenn wir uns sahen, gabst du mir Halt. Welche Art von Halt, egal in welcher Situation, du warst immer da.

Mein Herz schlägt weiterhin schneller wenn ich an dich denke.

Aber zurück will ich nicht mehr.

Und warum tun wir das? Warum trennst du dich und warum will ich nicht zu dir zurück? Warum tun wir diese Dinge die wir nicht tun wollen?

Es müssen die Engel auf Raubzug sein. Sie nehmen sich alles was sie kriegen können.

Nehmen die Dinge in ihre eigenen Hände, so dass wir nichts mehr beeinflussen können.

Sie bringen uns dazu, Dinge zu tun die wir nicht wollen. Reden mir ein, ich soll weiter machen. Nach Hause fahren und diesen Weg nie wieder gehen.

Es müssen die Engel auf Raubzug sein...




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